Bemerkenswert

Was ist mein Beitrag zu dieser Website

Hallo zusammen,

wer auch immer das hier lesen wird, meine Anfänge werden sicherlich etwas stockend sein.

Warum ich diesen Blog beginne, fragt ihr euch. Na ja, mir geht es darum, warum wir manchmal so denken, wie wir denken und wie wir es beeinflussen können. Was unser Denken und Handeln bewegt. Darum eben auch dieser Titel des gesamten Blogs. Den Gedanken freien Lauf lassen. Das ist es vielleicht, der Schlüssel zum Glück. Keine Ahnung, abwarten, was kommt.

Ich habe im Moment viel beim Gesichtsbuch (auch Facebook genannt) gepostet. Es ist viel passiert, was mich dazu bewegt hat, dies zutun. Ich möchte mich den Fragen des Lebens stellen und das Gewissen in manchen Beziehungen und Bedingungen ergründen. Dabei kann es passieren, dass ich den ein oder anderen von euch damit berühre. Abwarten und Tee trinken.

Ich wünsche euch schon mal viel Spaß beim Verfolgen dieser Website. Ihr dürft euch auch gerne mit einbringen.

Schönen Abend euch noch! (Bild von WordPress.com)

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Wenn Sterne blinzeln

Guten Abend ihr Lieben.

Heute ist mal wieder sternenklarer Nachthimmel. Ich liebe es, diesen so zu sehen. Überhaupt, was wir mit unseren Sinnen alles wahrnehmen können. Das war heute Thema im Gespräch und bei mir selbst.

Umso mehr wir wahrnehmen können, desto entspannter können wir sein. Dabei meine ich aber vor allem die selektierte Wahrnehmung. Damit bestimmt der Kopf wieder ein Stück weit den Körper. Und so gibt es wieder und wieder Zusammenhänge zwischen den Zeilen.

Manchmal sollten wir eben doch auf Zeichen des Körpers achten. Einfacher gesagt als getan. Ich spreche aus Erfahrung. Ich durfte aber genau dieses Zusammenspiel schon einmal massiv erfahren. Und ich gebe zu, den Zustand vermisse ich etwas. Aber vielleicht gibt es bald wieder eine Chance.

Was ist mir wichtig? Wo sitzen meine Prioritäten? Am Ende ist Gesundheit erhalten eines der wertvollsten Güter. Und das beginnt bei einem selbst. Wie schnell gerät alles aus den Fugen, wenn man krank wird? Jeder Einzelne von euch Lesern kennt es.

Was passiert? Welche Wege werden neu entstehen? Welche soll ich wählen? Am Ende ist es kein „Egoismus“, sondern eher eine Art Selbstbetrachtung. Warum trifft es diejenigen? Es kann eben alle treffen, wo es ein noch so kleines Ungleichgewicht gibt. Wir wissen am Ende auch nicht, was morgen, in wenigen Tagen, Wochen und Monaten oder Jahren ist. Darum sollten wir das Leben schätzen, bewusst und selektiert mit allen Sinnen, die wir besitzen.

Es sind und werden harte Zeiten kommen. So oder so. Nutzen wir Chancen, die uns gegeben werden. Manchmal braucht es kleine Hinweise, manchmal auch einen riesigen Sprung.

Die Luft ist klar, der Abend leise, die Gedanken laufen und die Sterne blinzeln. Hier der Große Wagen, dort Orion. Ich kann es sehen und schätze es mehr denn je. Kleine Dinge, die Großes bewirken. Achtet auf euch! Alles hat seine Gründe und irgendwann auch seine Grenzen.

Es sind die kleinen Gesten, die Vertrauen bringen. Wir können mit den Sinnen gegenseitig geben. Oft mehr nonverbal als verbal. Meine Worte hier sollen nur aufzeigen, was wirklich gemeint ist.

So schaue ich in die kalte Nacht hinein und genieße diesen Augenblick.

Gute Nacht!

Zwischen Menschlichkeit und beruflicher Expertise

Guten Abend ihr Lieben.

Lange kam nichts und jetzt gleich wieder mehrere Beiträge auf einmal. So ist das manchmal, wenn man etwas verarbeiten muss, was nicht einfach einfach ist.

Und so sage ich mir, was unseren Job so besonders macht, ist die oben genannte Überschrift. Jeder von uns hat diesen Weg nicht einfach so gewählt. Es steckt mehr dahinter. Je mehr Erfahrung man sammelt, desto mehr wächst die Menschlichkeit. Auch unsere ärztlichen Kollegen stehen diesem Weg sehr nahe. Aber manchmal fehlt der ganzheitliche Blick. Betriebsblind… ohne es böse zu meinen.

Wir stehen den Menschen bei in den Zeiten, wo ihnen eine Diagnose um die Ohren geworfen wird, wenn sie die Therapie erhalten. Wir unterstützen und leiten an zum eigenständigen Umgang mit Dingen, die sie sich nie erträumt hätten. Wir versuchen zu motivieren, aufzubauen, zu verbinden zwischen An-/Zugehörigen, anderen Professionen und der weiteren Versorgung. Wir bieten Expertise mit einem großen Hauch an Menschlichkeit. Das zeichnet uns aus.

Wir freuen uns mit über Fortschritte, bauen auf bei Rückschritten und leiden manchmal auch mit, wenn es mal richtig unangenehm wird. Dürfen wir auch mal weinen, wenn uns etwas nahe geht? Klar!!! Wir sind auch nur Menschen!

Und dann wirst du um deine Meinung und Einschätzung gefragt… von einem nahe stehenden Menschen. Persönlich, aber trotzdem mit fachlicher Expertise gibt es Erfahrungswerte. Diese in diesem Moment zu vermitteln, kostet Energie und Kraft. Privates und Berufliches trennen. In diesem Job tatsächlich nicht selten ein schmaler Grad. Dennoch bleibe ich professionell. Dafür habe ich eben hier mein kleines Sprachrohr. Und ich weiß, dass es mich weiterbringt. Weiter um Erfahrungen und Gedanken freien Lauf zu lassen. Das Gefühl, etwas loszuwerden, was ausgesprochen werden muss.

Pflege ist nicht nur ein Job, wo Personen gewaschen werden und ihr Essen gereicht bekommen. Pflege ist mehr! Den Menschen als Ganzheitliches sehen. Diesen Blick braucht es, um diesen Beruf zu schätzen und zu lieben. Es verbindet das, was in der heutigen Gesellschaft vielleicht auch zu kurz kommt.

Und so bin ich menschlich und mir gehen Dinge auch nahe. Mit Abstand betrachtet, ist es oft einfacher, aber ab und an geht es eben nicht. Jeder Einzelne, der gehen durfte und irgendwann musste, bleibt unvergessen und das ist okay so. Denn jeder hatte seine eigene Persönlichkeit.

Und so geht das Leben fortan weiter und wir wahren unser Gesicht und zeigen aufs Neue, worauf wir hinarbeiten. Jeden Menschen als ganzheitliches Individuum betrachten und die Expertise anwenden. Tag für Tag, Jahr für Jahr. Helfen in aussichtslosen Situationen, in Ausnahmesituationen.

Liebe alle, bewahrt euch die Menschlichkeit!

Danke.

Atmen

Guten Abend ihr Lieben.

Bewegt atmen. Wir atmen immer, mal schneller, mal langsamer, mal ganz ruhig, mal aufgeregt kurzatmig.

Wer schon einmal das Gefühl des Erstickens erlebt hat, fühlt sich in diesem Moment in höchster Panik. Es können die wenigsten nachvollziehen, da sie es nie erlebt haben. Es ist also Trugschluss.

Ich arbeite genau mit solchen Patienten, die dieses Gefühl vielleicht öfter haben können trotz gesicherten Atemweg. Dieses Stück Plastik im Hals, worüber sie atmen, die Form eines etwas größeren Strohhalms. Wie geht man damit eigentlich um? Sie müssen es lernen. Manche haben keine Akzeptanz dafür. Vielleicht verständlich. Kein Widerstand zum Luftholen bzw. Hinausatmen. Atmung ist ein unwillkürlicher Prozess, den wir nicht steuern können.

Genau aus diesem Grund sollten wir unsere Atmung bewusster wahrnehmen. Mit all den Gerüchen auch, die damit einher die Nase belüften. Luft holen in Situationen, die manchmal einer Aufregung nicht wert sind. Einfach tief durchatmen, weil wir es in stressigen Situationen zu selten machen. Wahrnehmen, was sich alles bewegt beim Ein- und Ausatmen. Luft, ein Lebenselixier. Irgendwann kommt nämlich ein Zeitpunkt, wo wir alle den letzten Zug machen. Wann ist ungewiss. Das entscheidet unser Körper.

Genau darum muss es bewusster, tiefer erfolgen. Denn hier kommt auch ein kleiner Entspannungszustand hervor. Bewusst ein- und ausatmen. Wie wichtig und essentiell es ist. Es erfahren nur die wenigsten. Diejenigen, die beispielsweise durch einen „Strohhalm“ atmen. Diejenigen mit chronischen Lungenerkrankungen und die Menschen, die sich auf den letzten Weg befinden. Hier lernt man die essentielle Luft schätzen.

Also: weiter tiefer bewusster ein- und ausatmen!!!

Irgendwann kommt der letzte Zug.

Kontrolle verlieren

Guten Abend ihr Lieben.

Vielleicht bin ich gerade wieder an einem Punkt, der mich selbst wütend macht, weil man einfach selbst etwas zu „dumm“ war. Wenn Dinge aus dem Ruder laufen und das Gerede groß ist. Aber viel mehr beschäftigt mich dabei die eigene Situation.

Viele verstehen gerade nicht, wo man wirklich steht, wenn man die Kontrolle für gewisse Dinge abgibt mit der Hoffnung, dass es etwas bringt. Klar, wir geben die Zustimmung dafür und ich bin auf der einen Seite ganz froh, dass man für sich selbst entscheiden kann, ob man es zulässt oder nicht. Dennoch gibt man mit einer Unterschrift etwas Kontrolle über sich ab. Denn man hat keine Ahnung, was einen wirklich erwartet.

Dabei habe ich wohl schon wesentlich eher die Kontrolle verloren, was das angeht. Ich versuche gerade wieder meine Spur zu finden. Und dabei merke ich, wie schnell beeinflussbar man ist. Man lässt sich zu schnell immer und immer wieder vom eigenen Weg abbringen.

Warnsignale des Körpers verstehen… Ja, mein Kopf ist definitiv voll und möchte mal wieder befreit werden. Aktuell aber kein Rankommen. Es bleiben einzig und allein die Versuche, offen damit umzugehen und es immer und immer wieder anzuwenden.

Und ja, ich habe sicher definitiv zu lange nicht auf meinen eigenen Körper gehört in Verbindung mit dem, was sich im Oberstübchen abspielt. Grundsätzlich geht es mir gut, aber ich mache mir wohl ab und an etwas vor. Nicht immer.

Wenn ich an die letzten Wochen denke, verändert sich gerade wieder sehr viel. Es ist nur ein kleiner Pieks, aber in einem der intimsten Bereiche, der mir sehr wichtig ist. Man merkt nicht viel, dennoch ist es eine Art Kontrollverlust.

Ich habe meine Einstellung dazu und nehme die gesammelten Erfahrungen für mich mit und verstehe, wenn manche es nicht können. Die Hoffnung auf Hilfe ist dabei aber der Punkt, der in den Vordergrund tritt.

Es sind Momente, die man keinem wünscht, aber die manchmal einfach sein müssen. Sie rütteln auf, sie zeigen, was wirklich, wer wirklich wichtig ist. Das Gerede nervt zwar, bleibt aber am Ende links liegen, weil viele die Situation gar nicht einschätzen können.

Und so kann es vorkommen, dass man auch mal ungemütlich wird, vielleicht. Denn am Ende sollte jeder mal auf sich selbst schauen. Eine Gesellschaft, die aktuell falsch abbiegt. Genau darum muss es Menschen geben, die der Realität nicht scheuen und ihre eigenen Wege gehen. Nicht der Masse hinterher. Denn eigene Erfahrungen machen den Unterschied. Darüber wachsen wir ja als Persönlichkeit.

Das ist eben auch ein Punkt, wo ich die Politik nicht mehr verstehe, weil sie alle da oben zu weit weg von der Realität sind. Die bekommen auch alle genug Geld. Ein Tipp: es sollten Praktika für Politiker angeboten werden und jeder muss im Jahr mindestens eines machen über 2-3 Wochen. Vielleicht wird diese Idee ja mal aufgegriffen.

Das Umdenken beginnt eben bei jedem selbst. Ich hoffe, dass ich meine Spur bald wieder finde. Die Diskussionen drumherum sind Themen, die die anderen beschäftigen. Jeder sollte dabei einfach auf sich schauen. Unzufriedenheit ist irgendwann nicht mehr tragbar.

In diesem Sinne:

Heimkehr

Guten Abend ihr Lieben.

Heute schreibe ich mal zu einer humanen Zeit, denn nun bin ich wieder in meinen eigenen vier Wänden angekommen. Vier Stunden Autofahrt liegen hinter mir, hinwärts habe ich 6,5 Stunden gebraucht.

Es war wieder einmal ein Urlaub mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, wenn auch nicht ganz so, wie ursprünglich geplant. Aber Pläne sind ja auch dafür da, um geändert zu werden. Aber ich wollte aufgrund meines Infekts nichts riskieren. Gern hätte ich eine Schneewanderung mitgemacht.

Die Ankunft in Hamburg war sehr zeitig. Das habe ich auch gut verschlafen. Das letzte Frühstück mit den Mädels zusammen auf dieser Reise und dann verabschiedete sich Silke bereits. Ich war dann noch ein paar Momente länger vor Ort, bin aber als nächstes abgezwitschert. Zwischendurch musste ich im Terminal noch meine zwei Kerzen wieder abholen und dann den Koffer suchen.

Der Weg zum Bus war gut zu finden und der brachte uns zum Parkplatz, wo das Auto stand. Und dann ging es los, tiefenentspannte Fahrt mit gutem Verkehr. Aber es lag ja auch kein Schnee mehr, außer vielleicht dort noch, wo Schatten war. Aber was erwarte ich bei 5°C?

Die Realität ist das, was ich wahrnehme. Jeder hat aber eine andere Wahrnehmung, also bedeutet das doch, dass jeder einzelne eine andere Realität hat.

Es gibt gerade einen Punkt, an dem ich etwas ändern möchte, weiß aber noch nicht, wie ich direkt da heran komme. Jetzt könnte ich einen kleinen Denkanstoß gebrauchen. Ich weiß genau, wohin ich möchte… Ich brauche aber noch den Wink mit dem Zaunpfahl. Also so, dass mir jemand das Brett vorm Kopf entfernt und damit herumwinkt und die Richtung in etwa zeigt. Solch Anstoß kann eine offene Frage sein zu einem Thema vielleicht.

Alles in allem war es eine erholsame Urlaubswoche mit viel Freigeist, vielen Informationen, viel Spaß und Humor und auch bewegenden Momenten, die einfach unbeschreiblich sind, weil man es erlebt haben muss. Schön, dass ich diese Möglichkeiten nutzen kann.

Morgen zieht meine verrückte Else wieder ein und ich freue mich sehr darauf. Sie ist eben, wie sie ist.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen angenehmen Samstagabend!

Willkommen zurück in Deutschland

Guten Abend ihr Lieben.

So, seit wohl ca. 16/17 Uhr rum habe ich wieder deutsches Netz am Handy, aber immer noch recht schwankend. Der letzte Urlaubstag auf der AIDA ist nun so gut wie beendet. Eine Woche und schnips… weg war sie.

Der Seetag begann mit einem ruhigen Start und etwas Seegang. Aber recht harmlos für das, was ich so schon erlebt habe. Frühstück fiel heute mal aus, dafür ging es dann 10:30 Uhr zur Nautischen Stunde, wo der Kapitän und der 1. Offizier ein bisschen was erzählten. Zweiteres hat die erste halbe Stunde mit super interessanten Infos aus dem Bereich der Technik erzählt und dem Kapitän durften dann Fragen gestellt werden. Es war auf jeden Fall sehr lehrreich.

Im Anschluss gingen Doris und ich ins Casino und zockten mal für 10€ bzw. 20€ eine Runde. Na ja, was soll ich sagen, die wissen schon, wie sie es dort so handhaben. Trotzdem hat es mal etwas Spaß gemacht.

Weiter ging es 13 Uhr mit einem bestellten Tisch im Restaurant Ocean’s. Was es da gab? Wohl am ehesten Fisch-Spezialitäten im 4-Gang-Menü. Genuss auf doch echt guter Ebene in diesen Spezialitäten-Restaurants. Das lohnt sich wirklich.

Nachdem wir noch an der Eisbar vorbeischlichen und uns ein Eis in der Waffel geholt hatten, hatten wir fürs bevorstehende Bingo heute gute Plätze gesichert mit einem Tisch. Ich blieb da bis kurz vor Beginn der Veranstaltung, weil ich noch die Scheine holen musste. Am Ende auch wieder nichts gewonnen, aber nicht schlimm. Der Jackpot wurde auch dieses Mal wieder nicht geknackt, sondern nur der Tagespreis, der sich auch sehen lassen konnte mit 4300€. Ich musste direkt danach noch ein schönes Bild draußen machen, weil die Sonne gerade verschwand. Nicht nur ich hatte diese Idee. 🙂

Die Wellen heute betrugen laut Kapitän zwischen 3,50m und 4m Höhe. So schlimm sieht das von oben gar nicht aus. Nach Bingo und Foto ging ich mal für ein halbes Stündchen in meine Kabine und auf dem Balkon zum Durchatmen. So eine Pause brauche ich dann doch ab und an mal.

Doris hatte zuvor gute Plätze gesichert für die AIDA-Show. Wenigstens eine wollten wir uns mal von der Nähe anschauen. Und sie war wundervoll. Das lässt alles andere um sich herum vergessen.

Und dann stürmten viele los zum Abendessen, auch wir drei. Ein letztes Mal Buffet-Restaurant zum Abend. Uns kann es schon ganz schön gut gehen auf solch einer Reise mit einem schwimmenden Hotel.

Nun bin ich etwas zeitiger auf der Kabine, habe meinen Koffer fertig gepackt, nur die wichtigsten Dinge sind noch draußen. Der Koffer steht vor der Tür, sodass ich ihn nicht selbst schleppen muss bis nach draußen in den Terminal. Dieser wird nämlich ab 2 Uhr in der Nacht gesammelt abgeholt. Hamburg erreichen wir wohl so gegen 5 Uhr. Also nicht mehr lang hin.

Darum verkrümel ich mich nun ins Bett und schlafe mal. Euch wünsche ich einen erholsamen Abend und einen schönen Start ins Wochenende!

Bis bald!

Die Nautische Stunde
Im Anschluss noch Fotoshooting
Kurz nach dem Sonnenuntergang
Im Dunklen richtig schön
Die Abendshow
Zum Abschluss mal wieder eine toll dekorierte Torte
Auch der Tisch sieht klasse aus

Ein Spaziergang im (Schnee-) Regen

Guten Abend ihr Lieben.

Ups, es ist schon wieder Freitag. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Aber auch in Ordnung. Man hat keine Zeit im Nacken. Der ist im Übrigen jetzt wesentlich weicher geworden, auch wenn es Momente gab, dass ich kurz hätte aufstehen müssen.

Aber von Tagesbeginn an erst einmal. 8 Uhr haben wir pünktlich angelegt im letzten Hafen der Reise, in Kristiansand. Ich war schon kurz zuvor munter geworden und hatte mich dann auch zeitnah fertig gemacht. 10 Uhr war Frühstückszeit angesagt. Wir verabredeten uns im Anschluss für 12 Uhr für einen Spaziergang, aber stellten fest, dass es heftig regnete. Also verschob sich das Ganze um eine Stunde nach hinten. 13 Uhr war es dann Schneeregen von oben. Das war in Ordnung. Los ging es über die kleinen Hafenhäuser Richtung Zentrum. Auf den Weg dorthin verloren wir Silke bereits, die bei dem Wetter wahrlich keine Lust mehr hatte. Doris und ich zogen weiter mit Auftrag. Der Auftrag war erledigt und wir schauten uns noch ein wenig die Straßen und Gassen an. An einer Ecke hat erst, vor einigen Tagen vermutlich, ein Haus gebrannt. Unten war ein Obst und Gemüse Geschäft drin und obendrein vermutlich Wohnhäuser. Beeindruckend für mich war aber, dass es so gar keine Brandspuren am Haus nebenan war, obwohl kein Spalt dazwischen bestand und das Dach ja sehr in Mitleidenschaft gezogen war. Keine Ahnung, wie das funktioniert hatte.

In der nächsten Straße gab es dann zum Teil den typischen Baustil aus Norwegen mit den Holzhäusern. Das hat schon eine tolle Ansicht. Vorbei kamen wir auch an der Kirche und am Rathaus der Stadt. Die Wege waren zum Teil vermutlich mit Fußbodenheizung, vor allem in der Fußgängerzone. Alle anderen Wege für Fußgänger waren nicht beräumt und nur Split darüber gestreut. Dadurch gab es beim Laufen immer mal eine Rutsch Partie.

Am Ende waren wir etwa 2 1/2 Stunden unterwegs. Dafür war die Strecke für meine Verhältnisse wenig. Aber gut, bei den Wegverhältnissen auch kein Wunder. Leicht durchnässt hieß es dann aufwärmen auf der Kabine. Meine Jacke war zumindest gut durch und hängt jetzt im Bad.

Etwas ausgeruht kam später dann Doris zu mir in die Kabine zum Schauen des Ablegens. Punkt 18 Uhr fielen die Leinen ins Wasser und es ging seitlich hinaus aus dem Hafen. Dieses Feeling, wenn das Horn des Schiffes erklingt und die Melodie, ich liebe es immer und immer wieder.

19 Uhr ging es dann zur letzten Massage dieser Tour. Heute war Oli wieder dran. Der versteht sein Handwerk und wir mussten beide feststellen, dass die rechte Seite insgesamt deutlich verspannter ist als links. Vielleicht sollte ich einfach immer mal eine Physiotherapie aufsuchen für manuelle Therapie, zur Not halt auf Selbstzahler-Basis.

Jedenfalls bin ich wirklich in einem entspannteren Modus nun angelangt.

Zum Abendessen hatte wir drei Glück gehabt, dass wir beim Italiener Casa Nova noch einen Tisch erhalten haben. So gab es Spitzenküche im 4-Gang-Menü der Wahl.

Später saßen wir noch ein wenig an der Stamm-Bar und verkrümelten uns dann auch bald ins Neste.

Morgen gibt es noch einmal einen Seetag, bedeutet Beschäftigung auf dem Schiff, aber auch gemütliches Ausschlafen.

Somit sage ich für die heutige Stunde gute Nacht und bis später!

Guten Morgen in Kristiansand
Hafenhäuser
Der typische Holzbau
Unverkennbar 🙂
Das Rathaus
Ein interessantes Hafengebäude mit Kunst davorstehend.
Abfahrt, Hamburg voraus
Der letzte Abendblick aus dem Balkon für heute. Wind und Wellen kommen uns entgegen und man merkt heute tatsächlich mal Schwankungen.

Norwegen – ein schuldenfreies Land

Guten Abend ihr Lieben.

Tag Zwei endet nun in Oslo und ich habe wieder so viele Infos mit eingepackt. Aber nicht nur das, auch Souvenirs, einen Teil musste ich aber erst einmal abgeben bis Samstag. Kerzen dürfen halt nicht mit an Bord wegen offenem Feuer und so. Da gehen sie tatsächlich auf Nummer sicher, was auch vollkommen in Ordnung ist. Abholen kann ich sie mir Samstag, bevor ich das Schiff dann verlasse.

Also nach zwei Tagen Oslo kann ich behaupten, dass es doch eine recht schöne Stadt ist. Die Nacht über hatte es noch einmal etwas geschneit, sodass noch einmal etwas mehr Schnee lag. Ich habe mich fertig gemacht und war dann schon mal als erste beim Frühstück. Die Mädels kamen nach und nach dazu. Aber ich hatte ja noch meinen Ausflug. So musste ich mal etwas eher los.

Bevor ich hinaus ging, meldete ich noch schnell mich an der Rezeption im Spa-Bereich und fragte an, ob ich beim Oli wieder eine Massage am letzten Landtag bekommen kann. Und siehe da, es hat sogar geklappt. Schließlich zog ich mich an und um für den Ausflug. Heute ging es als erstes zur Skisprung-Schanze am Holmenkollen-Schanze. Direkt dort vor Ort befindet sich auch die Biathlon- und Langlauf-Loipe. Direkt mit inbegriffen war auch ein kleines Ski-Museum, auch mit interaktiven Dingen zum Beispiel auch für Kinder. Aber zuerst ging es hoch hinaus auf die Schanze. Ich finde, wer dort hinab springt, ist ziemlich lebensmüde. Aber gut, es ist eben ein Sport. Die Schanze selbst wurde bisher insgesamt 5x seit 1892 umgebaut. Ein Stahlgerüst, welches so in den Himmel hineinragt. Ganz oben, und wir hatten mal richtig Glück mit dem Wetter, konnte man sich einen guten Überblick über Oslo verschaffen. Ein herrlicher Ausblick. Kurz zuvor, als wir mit dem Bus losfuhren, gab es nämlich noch Schneeregen. Das heißt, man hätte auch nichts sehen können. Die Schanze selbst befindet sich auf einer Höhe von 375m über NN, dann ging es noch einmal mit einem ruckligen Fahrstuhl 64m höher. Bilder zeigen am Ende ja nur einen Bruchteil dessen, welches Feeling da wirklich hinter steckt. Man muss es eben einfach erlebt haben. Souvenirs wurden auch gebunkert.

Im Anschluss ging es noch ans andere Ende der Stadt in den Ekebergpark. Unser Guide konnte wieder sehr gut deutsch und erzählte uns so einiges. Oslo hat aktuell 720.000 Einwohner. Im letzten Jahr sind Netto 12.000 dazu gekommen als Zuwanderung. Aber kaum Fremde, sondern eher aus dem Landesinneren. Norwegen selbst hat auf etwa gleich großer Fläche wie Deutschland nur eine Einwohnerzahl von 5,6 Mio. In Oslo und Umgebung wohnen etwa 1,2 Mio. Da kann man sich vorstellen, was da draußen im Land noch wohnt, wenn man überlegt, wieviel Küstenstädte sie am Ende haben. Und Oslo wächst und wächst weiter, weil es eben hier die meisten Jobs gibt. Eine Arbeitslosenquote von 2,5% gibt es hier und Renteneintrittsalter ist auch hier 67, evtl. auch 62, aber tatsächlich in manchen Berufen fragen sie ihre Beschäftigen, ob sie auch bis 70 gehen würden. Also sind wir nicht das einzige Land. Und es funktioniert ja. Aber ja, dank des Erdöls ist dieses Land eben schuldenfrei und finanziert Dinge aus 3% der Zinsen des Erdöl Fonds. Da dümpelt so viel Investitionsgeld für die Zukunft auf den Banken herum. Elektrische Mobilität beträgt hier etwa 70% und in Oslo führen die Hauptstraßen durch Tunnel, sodass sich oberhalb der Tunnel Wohngebiete entwickeln können und der Verkehr von täglich 120.000 Fahrzeugen aus der Stadt halbwegs gehalten wird.

Aber weiter zum Ekebergpark. Ein Skulpturenpark mit Phantasie. Aber zum Teil anmutig, zum Teil witzig, aber wir haben leider nicht alle 57 besichtigen können. Dafür war die Zeit zu knapp. Einige waren von Pipilotti Rist. Eine Künstlerin, die echt Eindruck verschafft mit ihren Werken. Aber es gibt in diesem Park noch viele andere Künstler zu bestaunen. Ein recht großer Park, der sicher auch in den Sommermonaten ein Hingucker ist. Aber Vorsicht, es ist ordentlich mit Anstiegen verbunden. Aber bei so viel Schnee war es einfach zu verlockend, sich das mit anzuschauen. Denn einige Teilnehmer blieben unten stehen. Auf der Rücktour zum Schiff lernten wir im Tunnel noch den tiefsten Punkt Oslos kennen. 45m unter NN. Da gab es doch ziemlich viele Höhenunterschiede zu erleben.

Alles in allem war es ein gelungener Ausflug. Zurück am Schiff habe ich dann ein wenig entspannt und 19 Uhr ging es wieder zur Massage. Bei der heutigen Dame konnte ich das erste Mal richtig genial abschalten, weil es so richtig fließende Übergänge waren. Mein Nacken und Rücken waren zwar vom Vortag von Oli noch ein bisschen leiden, aber sie hat das echt klasse gemacht.

Im Anschluss ging es direkt in die 18. Etage ins Winter Wonderland, denn die Mädels haben eine Gondel zum Abendessen reserviert. Es gab eine rustikale Brotzeit mit Wurst- und Käseplatte und noch Quarkbällchen. Tolle Idee war das.

Spontan am Abend hatte ich noch gesehen, dass Late Night Bingo ist. Na ja, Scheine hatte ich geholt und mich dann zur AIDA Show gesellt, weil danach direkt das Bingo losgehen sollte. Im Jackpot waren dieses Mal 7000€. Dieser wurde jedoch wieder nicht ausgespielt und es ging um den Tagespreis. Darüber wurde dann kurze Zeit später bei einer Familie gejubelt. Der Tagessatz betrug 3100€. Also am Ende auch keine schlechte Summe. Ich ging kurze Zeit später auf meine Kabine und schreibe nun noch diese letzten Zeilen. Vermutlich kann ich den Beitrag aber erst am nächsten Tag absenden, denn maritimes Netz vom Satelliten möchte ich mir nicht klauen. Das wird zu teuer.

Somit folgen nun noch Tageseindrücke von heute und ich wünsche euch einen schönen Tag.

Die Holmenkollen-Schanze
Von oben
Guten Rutsch
Die AIDA im Hafen
Hinten ein kleiner Schimmer von Sonne
Schießstand fürs Biathlon
Die Schanze von unten
Ein Gymnasium nahe des Ekebergpark
Kunst geht los
Blick Richtung AIDA
Anmutige Kunst: Licht (28h Durchlauf) und Musik (25h Durchlauf)
Sporvreien
Ein Teil Oslos bei Nacht

First Response im Oslo-Fjord

Guten Abend ihr Lieben.

Oh, es ist schon wieder recht spät, aber das ist gar nicht schlimm. Denn es war wieder ein erlebnisreicher Tag.

Wir waren wohl gegen 7 Uhr in den Oslo-Fjord eingefahren und kurz vor 8 Uhr wurde der Großteil des Schiffes gaaaanz unsanft geweckt mit einem First Response Alarm im Spa-Bereich. Da standen dann wohl einige im Bett, wenn eine laute Durchsage in die Kabine kommt und noch dazu zwei längere Pieptöne. Es blieb spannend, denn die Aufmerksamkeit war ja da. Der Staff Kapitän gab dann aber wenige Minuten später Entwarnung, wobei es wirklich eine ordentliche Rauchentwicklung im Sauna-Bereich gab.

So, da alle wach waren, ging es dann nach dem Frisch machen 9:30 Uhr zum Frühstück. Der Fjord zeigte sich dabei bereits in voller Schönheit. Einfach immer und immer wieder wundervoll. Nach dem Frühstück hatten wir uns für 13 Uhr bei mir auf der Kabine zum Einlaufen verabredet. So hatte jeder noch etwas Zeit für sich und ich beobachtete die Weiterfahrt im Fjord vom Balkon aus. Dicke Jacke an, Decke über die Beine und einen warmen Tee, besser geht es doch gar nicht.

13 Uhr war es dann tatsächlich schon echt knapp, da das Schiff schon so gut wie im Hafen lag. Es fehlten nur noch wenige Meter. So haben wir noch ein bisschen gequasselt und etwas später noch die Menschenmassen von Bord gehend beobachtet und Fotos gemacht. Im Übrigen fing es kurz nach dem Anlegen massiv mit Schneien an. Das ist vermutlich das, was in Deutschland als Regen kam. Danke, dass ihr uns noch etwas übrig gelassen habt.

Ich habe dann die Mädels irgendwann rausgeschmissen, weil mein Ausflug 15:15 Uhr beginnen sollte. Also hieß es noch umziehen, Winterschuhe an und los ging es zur Pier. Eine österreichische Reiseleiterin in Norwegen. International unterwegs. Immer. So hatten wir also wieder einmal Glück mit einem deutschsprachigen Ausflug. Zuerst gab es so einige Dinge im Schneegestöber zu bestaunen und auch tolle Erklärungen. Der Lektor auf dem Schiff beispielsweise erzählte bereits bei der Durchfahrt der engsten Stelle des Fjord die Geschichte von 1940 von der Büchner. Der Anker des Schiffes befindet sich in der Nähe des Hafens. Hochinteressante Geschichte, weil sich die Deutschen ein wenig selbst geschadet haben, weil sie mit in Deutschland hergestellten Waffen gestellt wurden.

Weiter ging es über das Nationalmuseum zum Rathaus der Stadt, wo immer am 10. Dezember der Friedensnobelpreis verliehen wird. Oslo hat nahe der Einkaufspassagen Fußbodenheizung im Winter. So hat man zum Teil eis- und schneefreie Wege. Bezahlt wird das von den Steuergeldern. Norwegen ist ähnlich wie wir mit gewissen Sozialabgaben. Hochinteressant. Aber: sie sind ein schuldenfreies Land und leben quasi von etwa 3% des Erdölfonds. Der Rest des Geldes wird auf die Banken hin und her geschoben. Und unsere nette Reiseleiterin betonte auch noch einmal, dass alles Unfrieden auf der Welt den Ressourcen geschuldet ist, vor allem diesem Erdöl. Und mit dem Punkt hat sie wohl vollkommen recht, wenn ich so die Diskussion von Trump und dem Thema Grönland höre.

Norwegen fand damals. Eine Ader für das wundervolle Erdöl und seither wissen sie, was sie haben. Sie akzeptieren auch die Königsfamilie als Institution und das Parlament. Und so ist in der Innenstadt auch auf der einen Seite das Parlament und in gleicher Verbindung leicht höher stehend das königliche Gebäude. Und in den anderen beiden Richtungen hat man einen Teil der Universität als Wissenschaftseinrichtung und auf der anderen Seite das Nationaltheater für die Kultur. Dieses Zentrum ist ausgeklügelt entstanden und es ist hochinteressant. Nur den Schriftsteller Ibsen kannte keiner von unserer Gruppe.

Jedenfalls ging es nach diesen spannenden Fakten weiter in das Paradox-Museum. Physikalische Gesetze scheinbar ausgesetzt furch einfache optische Täuschungen. So etwas fasziniert mich ja wahnsinnig. Da ging es auch nicht ohne Souvenir heraus.

Da es hier oben in der Jahreszeit ja doch schnell dunkel wird, wirkte die Stadt mit dem Weiß und dem vielen Licht echt schön. Vor allem der im Hafen stehende künstliche Lichtbaum, der übrigens von einer Alkohol produzierenden Firma gesponsert wurde. Na ja, Alkohol ist hier halt auch echt teuer.

Alles in allem ein gelungener Ausflug. 1€ sind aktuell im Kurs etwa 12 Norwegische Kronen. Also Schnapper gemacht.

Zurück auf dem Schiff hab ich mich dann mit den Mädels zum Abendessen verabredet, bevor es 21 Uhr zur Massage ging. Diese hatte mich mal richtig fasziniert, denn es war ein deutscher Physiotherapeut am Werk. Und so konnten wir uns echt klasse unterhalten und na ja, so einige Blockaden lösen. Aktuell merke ich zumindest diese crazy Druckpunkte. Vielleicht habe ich das Glück und ich kann ihn für Donnerstag noch einmal reservieren, den Oli. Die Mädels dort im Spa-Bereich haben, keine Frage, auch ein gutes Händchen, aber das war eben echt Physiotherapie. Das macht einen Unterschied. Danke dafür.

Im Anschluss ging es an unsere Stamm-Bar und kurze Zeit später zur Silent-Party, wo zumindest Doris und ich noch gut abgefeiert haben bis kurz vor Mitternacht. Überraschenderweise gab es kurz auch noch einen erschreckenden Moment mit der nächsten First Response Meldung. Alle Feiernden wurden ganz still und es wirkte beinahe unheimlich. Auch dieses Mal kam schnelle Entwarnung und Erklärung, dass es noch eine Rauchmeldung gab. Und nun sitze ich mit dicker Jacke und eingemummelt in einer Decke auf dem Balkon und schreibe diese letzten Zeilen für heute bzw. gestern. Ein paar Eindrücke gibt es folgend wieder als Bilder und Videos. Wir drei Mädels haben uns jetzt auch die drei Polarlichter genannt. So viel, wie wir heute gelacht haben, leuchten wir wohl noch eine Weile. 🙂

Aber seht gleich selbst. In diesem Sinne eine gute Nacht und bis heute bzw. morgen.

Nachtrag: Auch hier in Norwegen merkt man den Klimawandel. Sie hatten im letzten Jahr das erste Mal graue Weihnachten und der Schnee kam erst in diesem Jahr, also so quasi mit unserer Reise. Sonst hatten sie bisher immer weiße Weihnachten.

Da war der Fjord noch sehr weit.
Hier schon etwas enger und mit leichtem Nebel.
Die berühmte Engstelle nahe Drøbak
Angekommen im Hafen von Oslo
Die Festung im Hintergrund
Das Parlamentsgebäude
Im Hintergrund oben der Sitz der Königsfamilie

Eindrücke aus dem Paradox-Museum

Das Rathaus
Ach ja, die Norweger werden ja auf Skiern geboren. Man betrachte das Bild genauer.
Wohnhäuser direkt an unserem Schiff
Des gesponserte Baum
Unser schwimmender Koloss in voller Winterpracht
Auf der Silent-Party

Kopenhagen

Guten Abend oder wohl passender guten Morgen.

Was für ein Tag, der jetzt erst wieder kurz vor 1 Uhr endet. Dabei mach ich keine Party unbedingt. Ich genieße lediglich das, was mich interessiert.

Gestartet in den Tag wurde erst einmal ganz entspannt. Halb 9 munter geworden und schon etwas Land gesehen. Dänemark mit der Hauptstadt war unser Ziel. Hier war ich tatsächlich erst vor 1 1/2 Jahren, 2024. Dennoch wieder andere schöne Dinge erlebt. Wir Mädels trafen uns 10 Uhr zum Frühstück. Die beiden gingen im Anschluss individuell von Bord, ich hatte einen Ausflug im petto, der etwas später los ging. So hatte ich noch etwas Zeit und ruhte noch ein wenig in der Kabine. Leider kickt die Erkältung gerade noch einmal massiv. Ich dachte, ich wäre am Anreisetag schon durch gewesen. Falsch gedacht!

Tja, der Hafen war jetzt leider nicht sonderlich schön wie 2024, aber die großen Kutter müssen halt im Industriehafen anlegen. Ist halt ein bissl zu groß. Aber es gab ja genügend Busse für die tausenden Passagiere. Klingt immer wieder krass… Also ja, du merkst jetzt im Winter, dass es drin schon etwas mehr los ist, trotzdem verteilt sich die Menschenmenge noch. Sehr erstaunlich.

Ich hatte die Anlieger-Seite und schaute somit auf einen riesigen Sandhaufen mit etwas Schnee. Joar, da hab ich mich dann doch auf meinen Landausflug gefreut.

Es ging mit dem Bus und einer echt gut deutsch sprechenden Reiseleiterin durch die kleine Hauptstadt Dänemarks. Sehenswürdigkeiten wurden gezeigt. Kopenhagen bedeutet übrigens Hafen der Kaufmänner. Es war früher eine der wichtigsten Hafenstädte. Heute hat sie 1,6 Mio. Einwohner. Schon grundsätzlich echt klein. Aber trotzdem schön mit ihrem architektonischen Bauweisen in den verschiedenen Stadtteilen.

Weiter ging es dann zum Blauen Planeten, einen riesigen Aquarium mit verschiedenen Aufteilungen. Super interessant anzusehen und es gab sogar eine begehbare Tropeninsel wie im Leipziger Zoo. Nur minimal kleiner. 🙂

Wir durften uns dort zwei Stunden aufhalten und das hat auch fürs entspannte Durchschauen gerade so gereicht. Es gab auch eine Fütterung von Rochen und verschiedene Stationen, wo du Fische oder Korallen berühren konntest und die Testung dieser so genannten Knabberfische. Spannend!

Zur Rücktour fuhren wir am ältesten Freizeitpark Europas vorbei. Dem Tivoli. Leider war es zu dunkel, um gut etwas sehen zu können aus dem Bus heraus, aber trotzdem wirkte es echt cool. Zurück am Schiff war dann ein kurzer Kabinenbesuch angesagt und ich schaute mir auf dem Balkon das Auslaufen an. Die Kraft des Motors ist der Wahnsinn. Das Heck war dabei schneller weg als der Bug. Im Anschluss ging es zum kurzen Bartreff und Abendessen mit den Mädels. Ich hatte da doch tatsächlich etwas Zeitdruck, denn der zweite Massage-Termin stand bevor. Entspannung pur bei einer anderen Dame im Vergleich zum ersten Mal. Und so hat jeder auch seine eigenen Techniken.

Die Mädels saßen wieder an unserer Stamm-Bar mit den witzigen Barkeepern. So macht Humor Spaß. Die AIDA-Show lief nebenher und wir quatschten noch ein wenig. Aber die Müdigkeit war dann irgendwie doch größer geworden bei den beiden. Ich hingegen entschied mich noch, 22:30 Uhr ins Kino zu gehen. Der Titel des Films hatte es mir irgendwie angetan. Der Buchspazierer

Der Film mit Christoph Maria Herbst hatte mich voll in den Bann gezogen. Der ist so wunderschön. Kann ich gern weiter empfehlen. Und so ging ich im Anschluss auf meine Kabine zurück, schnappte noch etwas frische Luft auf dem Balkon und es überrumpelten mich noch einmal alle Gefühle, die ich in letzter Zeit nicht so zeigen konnte. Manchmal ist es diese Entschleunigung und Entspannung und das Abschalten, was uns mal wieder zeigt, wo wir wirklich gerade stehen. Manchmal braucht es einfach solche Momente auch für sich.

Und so endet ein Tag im nächsten. Bilder kommen eventuell etwas später, wenn wir nahe der norwegischen Küste kommen. Die haben nämlich ein gut weitreichendes Netz. Zuvor wird nunmehr geschlafen und ich wünsche euch eine gute Nacht.

Bis dahin!

Sonnenaufgang kurz vor Kopenhagen
Der „hübsche“ Industriehafen von Kopenhagen
Die kleine Meerjungfrau
Im Hintergrund unser Schiff
Der unscheinbare Blaue Planet
Abfahrt
Das Kino